Triathlon: Indoor Aquathlon Luxemburg, 15.01.2017

Vier Bonner Damen im Finale - neu im Team: Lewin Rexin
Oben Vier Bonner Damen im Finale (v. l. n. r.): Eva Skaza, Jara Brandenberg, Marike Schneehagen, Hannah Stegmaier - Unten: Neu im SSF-Dress - Lewin Rexin

Zum ersten Härtetest der noch jungen Saison reisten die SSF Bonn mit 16 AthletInnen und den beiden Trainern Christoph Grosskopf und Maurice Mülder nach Kirchberg, Luxemburg, um sich beim Indoor Aquathlon mit der internationalen Spitzenkonkurrenz zu messen.

Es galt, einen außergewöhnlich kurzen, aber auch außergewöhnlich schnellen Aquathlon über 250 m Schwimmen und 800 m Laufen zu absolvieren.

Die Damen ermittelten die Tageschnellste in einem Vorlauf, zwei Halbfinals und dem großen Finale. Insgesamt traten zehn Bonner Damen in den Vorläufen an, darunter auch Vorjahreszweite Eva Skaza, die sich zum Ziel gesetzt hatte, ihr Ergebnis aus 2016 zu verbessern.

Nach überzeugenden Leistungen im Vorlauf und Halbfinale, bei denen Skaza bewusst taktierend Energie sparen konnte, distanzierte sie im Finale die Französin Cindy Pomares um eine Sekunde und sorgte für den ersten internationalen Sieg der SSF Bonn im Jahre 2017. Auch die weiteren Triathletinnen der Schwimm- und Sportfreunde wussten trotz des frühen Zeitpunktes im Jahr zu überzeugen. So belegte Hannah Stegmaier mit herausragender Laufleistung den dritten Rang insgesamt und gewann die Wertung der Jugend A. Auch Marike Schneehagen und Jara Brandenberg mit ihren Finalteilnahmen repräsentierten die SSF Bonn unter der kräftigen Anfeuerung der mitgereisten AthletInnen und SupporterInnen hervorragend.

Bei den Herren stellten sich acht Bonner der Konkurrenz, die gespickt war mit Nationalkaderathleten, WM-Serien-Starter Johnny Zipf, Stefan Zachäus - kurzum, dem besten, was Triathlon-Deutschland derzeit zu bieten hat. Nachdem sich die Herren in den Vorläufen gut verkaufen konnten, kämpften sechs Männer der SSF um den Einzug ins Halbfinale.

Mit schnellen Zeiten in beiden Disziplinen qualifizierten sich Jugend-A-Youngster Mattia Weßling, Bundesliga-Leistungsträger Luis Hesemann und Neuzugang Lewin Rexin für die Halbfinals. Während sich Weßling und Rexin hier trotz guter Leistungen der Konkurrenz geschlagen geben mussten, gelang Luis Hesemann mit einem flinken Wechsel und einem hohen Lauftempo der Sprung ins Finale. Bereits der Finaleinzug war ein großer Erfolg, gelang dieses Kunststück im Vorjahr doch keinem Bonner. Im somit für ihn vierten Lauf des Tages zeigte Hesemann erneut ein beherztes Rennen, vermochte es aber nicht, der übermächtigen Konkurrenz um Sieger Valentin Wernz standzuhalten.

Das Trainer-Duo Grosskopf/Mülder zeigte sich mit den vollbrachten Leistungen sehr zufrieden und schaut zuversichtlich auf die kommende Saisonvorbereitung. Der erste Wettkampf des Jahres hat die Motivation für das kräftezehrende Wintertraining befeuert.

Text: Maurice Mülder

Bilder: Wolfgang Lingen - Fotos für Aktive

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