Pressemitteilung des Vorstandes der SSF Bonn zur Bäderdiskussion

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Die SSF Bonn begrüßen ausdrücklich, dass sich die Bürgerinitiative "Kurfürstenbad bleibt" nunmehr nach eigenem Bekunden "die gesamte Bonner Bäderlandschaft verstärkt in den Blick rücken" möchte. Zu deren Erhaltung und Weiterentwicklung engagieren sich seit Jahren die Bonner Schwimmvereine und die Fördervereine der Freibäder. Sie entlasten mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz seit Jahren den städtischen Haushalt und organisieren vielfältige Angebote in den jeweiligen Bädern. Engagierte Mitstreiter und Initiativen sind dabei immer willkommen.

Um Einblick in den Vertrag zwischen den SSF Bonn und der Stadt Bonn zu erhalten, hätte es keine Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz NRW bedurft. Die Eckpunkte des Vertrages lagen den auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 29.07.2015 anwesenden SSF-Mitgliedern vor, die den Vorstand nicht nur ermächtigten, den Vertrag abzuschließen, sondern auch gleichzeitig eine Erhöhung des Grundbeitrages von 138 € auf 165 € pro Jahr für einen Erwachsenen beschlossen. Von diesen 27 € waren 18 € notwendig, um die Mehrbelastungen aus dem neuen Sportstättenvertrag mit der Stadt Bonn zu kompensieren. Jedes SSF-Mitglied konnte den Vertrag einsehen, sein Inhalt spielte bei diversen Gesprächen innerhalb der schwimmsporttreibenden Vereine, mit Fördervereinen oder dem BSC eine Rolle und seine Regelungen wurden für den Vertrag zwischen der Stadt Bonn und der SG Wago Wachtberg-Godesberg adaptiert, der aufgrund der technischen Mängel im Kurfürstenbad dann kurzfristig nicht unterzeichnet wurde.

"Wir haben nie ein Geheimnis aus den Inhalten des Sportstättenvertrages gemacht und hätten sicher auch der Bürgerinitiative "Kurfürstenbad bleibt" Einblick gewährt. Leider ist aber niemand auf uns zugekommen, um sich über die Situation im Sportpark Nord und die Vertragssituation zu informieren", so SSF-Vorsitzender Lutz Thieme.

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